ANZEIGE

Australier beziehen medizinisches Cannabis nicht von den offiziellen Quellen

Nur 3 Prozent der Australier nutzen Cannabis von legalen Verkäufern.

•• 3 Min
Australier beziehen medizinisches Cannabis nicht von den offiziellen Quellen

Nur 3 Prozent der Australier, die medizinisches Cannabis konsumieren, haben über das regulierte Programm der Regierung Zugang zu medizinischem Cannabis, ergab eine neue Studie. Medizinisches Cannabis ist in Australien seit November 2016 legal, als die Regierung ein System schuf, in dem Ärzte Unkraut zur Behandlung verschiedener Krankheiten verschreiben können. Doch seit 2019 haben die Kosten für das legale Unkraut und die mangelnde Aufklärung über das Programm die Dealer in Down Under im Geschäft gehalten, so eine kürzlich im Harm Reduction Journal veröffentlichte Studie. In der Studie sagten über 90 Prozent der Befragten, dass der regulierte Rahmen nicht gut funktioniert und ein Drittel sagte, dass legales Cannabis unerschwinglich teuer sei. Der regulierte Markt ist aus ähnlichen Gründen auch in Kanada kritisiert worden, wo Tausende von Patienten weiterhin über nicht sanktionierte Kanäle Zugang zu Unkraut haben. Die Studie verglich zwei Instanzen der freiwilligen Online-Umfrage zu Cannabis als Medizin: die erste kurz vor der medizinischen Legalisierung im Jahr 2016 und eine weitere zwei Jahre später. Die Forscher waren in der Lage, Daten von 1.388 Befragten zu vergleichen, um sich ein besseres Bild davon zu machen, wie die Einführung eines regulierten medizinischen Marktes die Art und Weise veränderte, wie Australier Zugang zu therapeutischem und medizinischem Unkraut erhielten. Dem Bericht zufolge hat sich nicht viel verändert. "In vielerlei Hinsicht hat sich in den zwei Jahren seit der Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke in Australien kaum etwas geändert: Konsumenten haben nach wie vor weitgehend Zugang zu illegalem Cannabis, wobei sie sich ein ähnliches Spektrum an Gesundheitszuständen (chronische Schmerzen, psychische Gesundheit und Schlafprobleme) selbst verabreichen, mit einem ähnlichen wahrgenommenen Grad an Wirksamkeit, Nebenwirkungen, sozialen und rechtlichen Problemen", heißt es in der Studie. In Australien wird Cannabis weder durch das staatliche Pharmaceutical Benefits Scheme noch durch private Krankenversicherungen abgedeckt oder subventioniert, so dass Patienten aus eigener Tasche bezahlen müssen - laut der Studie zwischen 5 und 15 US-Dollar pro Tag. Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass die Kosten für den Zugang zu medizinischem Unkraut "eine erhebliche Belastung für ihre Finanzen darstellen". Aber es sieht so aus, als ob die Australier dafür sind, dies zu ändern. In der Studie stimmten 90 Prozent der Befragten zu, dass medizinischer Cannabis Teil der Routineversorgung des Landes sein sollte, und 70 Prozent sagten, die Regierung solle medizinischen Cannabis subventionieren. "Solange medizinische Cannabisprodukte nicht von der TGA \[Therapeutic Goods Administration\] als Arzneimittel zugelassen und im Rahmen des Australian Pharmaceutical Benefits Scheme subventioniert werden, ist es wahrscheinlich, dass die Kosten für nicht lizenzierte Produkte auf Cannabisbasis viele Menschen weiterhin dazu zwingen werden, ihr medizinisches Cannabis illegal zu beziehen, insbesondere diejenigen mit niedrigem Einkommen", heißt es in der Studie. Etwa 30.000 Patienten haben die Genehmigung erhalten, ab 2020 100 verschiedene Cannabisprodukte zu konsumieren, heißt es in der Studie. Diese Zahl könnte viel höher sein, aber ein Mangel an Aufklärung über das Cannabisprogramm des Landes könnte die Patienten zurückhalten. Fast die Hälfte der Befragten der Studie gab an, dass sie keinen Arzt kannten, der ihnen medizinischen Cannabis verschreiben würde, und etwa ein Drittel gab an, dass sie nicht einmal wüssten, dass Ärzte medizinisches Gras verschreiben könnten. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten sagte, sie hätten die Vorteile von medizinischem Cannabis entdeckt, weil sich ihre Symptome mit der Zeit verbesserten, während sie Cannabis konsumierten. Schmerzen waren der am häufigsten genannte Grund für den Cannabiskonsum, wobei Rückenschmerzen und Arthritis die Hauptprobleme waren. Die Menschen berichteten auch über den Konsum von Cannabis zur Behandlung ihrer psychischen Gesundheit, wobei Angstzustände, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen als Hauptgründe für den Konsum genannt wurden. Zwei Prozent der Befragten gaben an, Cannabis zur Behandlung von Epilepsie zu verwenden, und vier Prozent gaben an, Cannabis zu konsumieren, weil sie Krebs hatten. Es gab eine starke Präferenz für den Gebrauch von Vapes oder die orale Einnahme von Cannabis anstelle des Rauchens von Gras, stellte die Studie fest, obwohl ein Viertel der Befragten angab, in der Regel nur einen Joint geraucht zu haben. Die australische Regierung sollte in Erwägung ziehen, dass öffentliche oder private Krankenversicherungen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen, empfahlen die Autoren der Studie. Die Autoren forderten auch mehr Forschung über Cannabis, da, wie ihre Ergebnisse zeigten, gefährdete oder kranke Menschen bereits Zugang zu Cannabis haben.

AustralienGenuss

Meistgelesene News

  1. Brittney Griner macht sich für Cannabis-Legalisierung in allen US-Bundesstaaten stark
  2. Umfrage belegt: Immer mehr Konsumenten ersetzen Alkohol durch Cannabis
  3. Cannabisprodukte zeigen laut Bericht langanhaltende Wirkung bei entzündlicher Arthritis
  4. Der Flugzeug-Check: Woran Cannabis-Firmen den passenden Dienstleister erkennen
  5. Cannabis-Firmen finanzieren Trump-PAC – Geld fließt nun an Cannabis-Gegner

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Cannabisaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.